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Sozialstaats-Volksbegehren: Brief an Bürgermeister
Begleitender kultureller Veranstaltungsreigen im März und April - Hotline 0810-00 17 55
Wien (APA) - In einem Schreiben an alle Bürgermeister bitten die
Initiatoren des Volksbegehrens "Sozialstaat Österreich", das von 3. bis 10.
April zur Eintragung aufliegt, um Unterstützung für ihr Anliegen. "Wenn Sie
unser Volksbegehren unterstützen, wird das in Ihrer Gemeinde sehr ernst
genommen", heißt es in dem Brief, der spätestens heute, Dienstag, auf den
Schreibtischen der Bürgermeister liegen soll. Diese werden zudem
aufgefordert, der Initiative "Bürgermeister für den Sozialstaat"
beizutreten.
Ein Veranstaltungsreigen soll im März darüber hinaus helfen, Unterstützer
für das Volksbegehren zu mobilisieren. So wird es am 10. März um 11.00 Uhr
eine Matinee im Burgtheater geben, in der u.a. die Künstler Andrea Eckert,
Peter Lodynski, Otto Tausig, Doron Rabinovici, Erika Pluhar, Erwin
Steinhauer, Michael Heltau, Louise Martini, Adi Hirschal, Robert Schindel
und Elisabeth Orth auftreten. Der Titel der Veranstaltung lautet
"Sozial-Show. Kabarett und Variete".
Am 12. März werden unter dem Titel "Das Lied des einfachen Menschen" um
20.00 Uhr im Theater Akzent in Wien Szenen, Lieder und Texte von Jura Soyfer
vorgetragen. Am 15. März musizieren um 20 Uhr im Schubertsaal des Wiener
Konzerthauses Ärzte für den Sozialstaat. Am Tag des Eintragungsstarts, also
am 3. April, spielt Kurt Ostbahn mit seiner Combo ab 20.30 Uhr im Porgy und
Bess auf.
Informationsmaterial für das Volksbegehren "Sozialstaat Österreich" kann
im Koordinationsbüro (Schottenfeldgasse 3/26, 1070 Wien, Telefon 01-595 50
40, Fax 01-5955041, e-mail office@sozialstaat.at) angefordert werden. Fragen
werden bei der Hotline mit der Nummer 0810-00 17 55 beantwortet.
Zentraler Punkt des Volksbegehrens ist die Forderung nach der Aufnahme
des Sozialstaats und seiner Einrichtungen in der Verfassung. So könne der
Sozialstaat dauerhaft geschützt werden. Das solidarische Prinzip sei
aufrecht zu erhalten. Ziel sei, "gemeinsam für alle zu sorgen".
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