Sozialstaat Österreich - Volksbegehren  

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Zurück zu den Anfängen

Ein Interview mit Lukas Resetarits von Thomas Jorda

NÖN: Sie waren immer ein Kritiker des uneingeschränkten Kapitalismus.

Resetarits: Dazu stehe ich weiterhin. Der wild gewordene Kapitalismus der neunziger Jahre hat einen Weg eingeschlagen, der jenseits des Akzeptablen liegt. Da wird dauernd Geld verschoben, konstant Gewinn gemacht. Und man fragt sich: cui bono? Wem nützt das, wer hat die Marie? Mich erschrecken die Zusammenhänge. Wenn die Meldungen stimmen, machen die Terroristen mit Börsenspekulation große Geschäfte.

NÖN: Was kann man dagegen tun?

Resetarits: Die Menschen sollten ihre Untertanenmentalität ablegen sie zahlen Steueren und müssen um jeden Schilling vom Staat betteln. Ich unterstütze das Volksbegehren zur Verankerung des Sozialstaates in der Verfassung. Viele sagen, das ist naiv. Ich glaube, noch naiver ist es, nichts zu tun.

Quelle: NÖN