Sozialstaat Österreich - Volksbegehren  

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Hauft: "Solidarität ist mehr"

Die Katholische Aktion (KA) der Diözese Linz begrüßt das Volksbegehren "Sozialstaat Österreich".
"Wir sind für alle Anstrengungen, die zur sozialen Sicherheit und zur Chancengleichheit für die Menschen in unserem Land beitragen können", betonte die oberösterreichische KA-Präsidentin Margit Hauft. Die soziale Sicherheit müsse als Maßstab für die Gesetzgebung und Vollziehung gelten, eine Sozialverträglichkeitsprüfung wäre ein wichtiger Schritt in diese Richtung, so Hauft. Die KA sehe einen besonderen Auftrag darin, verstärkt dafür einzutreten, dass die soziale Absicherung der schwächsten Mitglieder der Gesellschaft nicht wirtschaftlichen Zwängen geopfert werde. Wenn es nun die Chance gäbe, einen "gesetzlichen Schutz vor Armut" in der österreichischen Verfassung zu verankern, so sollte dies unbedingt genutzt werden. Mit Bezugnahme auf den Sozialbericht der christlichen Kirchen, der jüngst der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, wies Hauft darauf hin, dass die Sorgen und Nöte der Menschen ernst genommen werden müssen. Diese Sorgen und Nöte würden eine Verpflichtung zum Handeln beinhalten - gleichermaßen für die Verantwortlichen in Politik, Gesellschaft und Kirche. "Solidarität darf nicht zu einem Lippenbekenntnis verkümmern", sagte Hauft.

© Kathpress