Sozialstaat Österreich - Volksbegehren  

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JG- Ottakring: Volles Engagement für den Sozialstaat

Hanno Csisinko

Brennende Tonnen als Symbol für Armut. Damit will die Junge Generation der SPÖ Ottakring auf soziale Missstände aufmerksam machen. "Diese brennenden Tonnen geben den armen Menschen in anderen Ländern die Wärme zum Überleben auf der Straße. Sie sind ein Symbol für Armut", erklärt die Gemeinderätin und Vorsitzende der Jungen Generation Ottakring, Mag. Sonja Ramskogler, bei einer der zahlreichen Straßenaktionen mit dem provokanten, aber äußerst ernsten Titel "Saukalt im Sozialstaat Österreich".

"Armut existiert auch in Österreich!", so Ramskogler: "Wir wollen auf die vielen Menschen aufmerksam machen, die sich auf Grund von falscher Verteilungspolitik der blau-schwarzen Bundesregierung am Rande des Existenzminimums sehen. Auf Menschen, die jeden Tag zittern, nicht auch noch ihren Arbeitsplatz zu verlieren und in die Spirale der Armut zu geraten." Das passiert oft viel schneller als man/frau glaubt, ist die Gemeinderätin überzeugt.
Daher engagiert sie sich mit der Jungen Generation ganz besonders für das Volksbegehren "Sozialstaat Österreich". So, wie Hunderte Prominente von Altbürgermeister Helmut Zilk angefangen über Andrea "Magenta" Konrad und Hans Krankl bis hin zu Josef Hader und Fritz Muliar.

Gemeinsam mit mehr als 300 Vereinen unterstützen sie die Forderung, die vier Hauptsäulen des Sozialstaates - die Kranken- und Unfallversicherung, die Altersvorsorge, die Arbeitslosenversicherung und das öffentliche Bildungswesen - in der Verfassung zu verankern.

"Jede Stimme zählt!", appeliert Ramskogler an alle Ottakringer. Von 3. Bis 10. April kann das Volksbegehren in allen Magistratischen Bezirksämtern unterzeichnet werden.

Quelle: Bezirksblatt Wien 16


01.02.02