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Bezirkweites Komitee pro Sozialstaat
AK-Geschäftsführer Willi Traxl engagiert sich als Koordinator für das Volksbegehren "pro Sozialstaat". Hauptgrund: das niedrige Lohnniveau.
LANDECK (hwe). Dass Tirols AK-Präsident Dinkhauser das Volksbegehren pro Sozialstaat unterstütze, sei ein wichtiges Signal, betonte Traxl beim Pressegespräch in Landeck.
Trotzdem stelle er sich als Privatperson für die bezirksweite Koordination zur Verfügung. "Beim tirolweiten Einkommesvergleich liegt Landeck im untersten Drittel", zeigt Traxl auf. Laut Hauptverband der Sozialversicherungsträger beträgt der Monatsverdienst der unselbsständig Erwerbstätigen 1401,8 Euro (19.290 Schilling) brutto, wobei nur Vollzeitbeschäftige erfasst wurden.
"Die pivate Verschuldung steigt", weiß Traxl, "bei diesem Lohnniveau ist eine Eigenvorsorge kaum möglich. Wenn nun Ambulanzgebühren kassiert werden oder die Krankenscheingebühr auf bei der Versicherungskarte erhalbten bleibt, heißt das Sozialabbau." Als Ziel hat sich die Bezirksinitiative mit Willi Traxl mindestens 1775 Unterschriften gesteckt - so viele haben bei Temelin unterschrieben. Info-Hotline: 06-64/504-02-06.
Quelle: Tiroler Tageszeitung Lokales Region: Oberinntal
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