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Rote Frauen-Power für den Sozialstaat Österreich
Volksbegehren vom 3. bis 10. April wird auch von SPÖ-Frauen unterstützt. Situation habe sich massiv verschlechtert, so Prammer.
WIEN. Ihre Unterstützung für das Volksbegehren "Sozialstaat Österreich" bekunden die SPÖ-Frauen. Besonders für Frauen sei "sozial gerecht" wichtig, denn das Gegenteil finde statt. Die SPÖ-Frauen fordern "sicherers Einkommen", ein Unterhaltsmodell nach schwedischem Vorbild, um der "Frauenfalle Scheidung" entgegenzuwirken, und "sicheres Geld in der Pension".
Unter dem Slogan "Frauen sind für den Sozialstaat Österreich, weil sozial auch gerecht ist!", werben die SPÖ-Frauen auf Plakaten und Aufklebern für das Volksbegehren, das vom 3. bis 10. April 2002 zur Unterschrift aufliegen wird. Nur eine gesetzliche Verankerung des Sozialstaats in der Verfassung mache es möglich, die Grundsätze auch einzuklagen. In den letzten zwei Jahren habe sich die Situation massiv verschlechert, so SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer.
Hürdenlauf: Die SPÖ-Frauen sagen ja zum Sozialstaat-Volksbegehren, weil sich "für Frau alles verschlechtert hat". APA
Quelle: Neue Kärntner Tageszeitung
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