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Scharfe Kritik an Dörlers "Nein"
(fan) "Das Sozialstaats-Volksbegehren trägt zur Erneuerung und Sicherung des Sozialstaates nichts bei", erklärte gestern ÖAAB-Obmann Manfred Dörler. Er werde nicht unterschreiben. Und wenn jetzt die SP ein Volksbegehren starte, sei das entbehrlich und könne nur den Zweck haben, von eigenen Versäumnissen abzulenken. "Ich habe nicht gedacht, dass Dörler so ein braver Parteisoldat ist", reagierte SPÖ-Landeschef Manfred Lackner. Würde Dörler mehr nach den christlichen Werten als nach der offiziellen Parteilinie handeln, würde er Feuer und Flamme für das Volksbegehren sein. Von einer "peinlichen Dummheit Dörlers" spricht SP-Klubobmann Günther Keckeis. Anders ließen sich Dörlers "überflüssige Anmerkungen" nicht interpretieren. Sabine Mandak von den Grünen findet es "wirklich traurig", dass sich ein ehemaliger Geschäftsführer des Instituts für Sozialdienste (Dörler) gegen die Unterzeichnung ausspreche.
Quelle:
Neue Vorarlberger Tageszeitung
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