|
|
Knoten im roten Tau soll an die Unterschrift erinnern
Junge Sozialdemokraten werben für das Sozialstaatsvolksbegehren.
Mit einem verknoteten roten Tau und Info-Broschüren bewaffnet, warben die Sozialdemokraten am Hartberger Hauptplatz für das Sozialstaatsvolksbegehren vom 3. bis 10. April. Der Strick solle an das Knüpfen des sozialen Netzes erinnern, der Knoten an die Unterschrift am Gemeindeamt, versuchte Hannes Schwarz, Landesvorsitzender der Jungen Generation Steiermark, Licht in die Symbolik zu bringen. Hartberg dient den jungen Sozialdemokraten als erste Station auf ihrer Werbetour durch die steirischen Bezirkshauptstädte. Bei ihren Auftritten werden sie von den SP-Bezirksfunktionären unterstützt. Landtagsabgeordneter Wolfgang Böhmer wies darauf hin, dass der Sozialstaat überall außer in Großbritannien und Österrreich in der Verfassung verankert sei. Gesetze sollten bei uns künftig auf ihre soziale Machbarkeit hin überprüft werden, forderte Böhmer. Verärgert zeigt sich der SP-Politiker, dass in einigen Gemeinderäten des Bezirkes ein Bekenntnis zum Volksbegehren am Veto der VP-Mehrheit gescheitert sei. Interessiert nahmen die meisten Hartberger Passanten die ihnen angebotenen Folder entgegen, ein kurzes Danke und weiter ging's. Beherzt versuchten die Jung-Politiker Spaziergängern und Einkäufern die Bedeutung des Volksbegehrens zu verdeutlichen. Eine ältere Frau hört aufmerksam zu und ist schließlich richtig stolz darauf, zusammen mit den SP-Politikern auf ein gemeinsames Foto zu komme n. Thomas Pilch
Quelle:
Kleine Zeitung
|
|