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Wach und streitbar ...
Wach und streitbar (Zum Bericht "Seelenverwandte im Gleichschritt" vom 27. März) Zur Klarstellung meiner wiedergegebenen Wortmeldung in der ÖGB-Veranstaltung "Mehr privat - weniger Staat?": Die Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen (AUGE) haben durch eigene Veranstaltungen für einen möglichst großen Erfolg des Sozialstaatsvolksbegehrens geworben, als Zeichen dafür, dass Generationen, die hart für den Sozialstaat gekämpft haben, sich diesen nicht wieder wegnehmen lassen dürfen. Mit der Festschreibung in der Verfassung ist dieser Kampf aber nicht zu Ende (wie eben das Beispiel Berlin zeigt). Es wird auch künftig von verschiedensten Seiten zahlreiche Versuche geben, errungene soziale Leistungen wieder rückgängig zu machen. Daher bedarf es wacher und streitbarer Gewerkschaften, die Menschen mobilisieren und kund tun, dass wir miteinander fest hinter diesem Sozialstaat stehen. Ilse Löwe-Vogl, Kammerrätin der AUGE in der steirischen AK LESER SCHREIBEN IHRE MEINUNG
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Unglaubliche Vergeudung ...
Unglaubliche Vergeudung Werbung für die Abschaffung von Stempelmarken und Krankenscheinen gibt keinen Sinn. Niemand wird an Stempelmarken schlecken oder Krankenscheine ausfüllen, wenn es diese nicht mehr gibt. Diese Änderungen sind sinnvoll; die zuständigen Minister jedoch offensichtlich nicht in der Lage, sie kurzfristig umzusetzen. Auch das Kindergeld werden die betroffenen Eltern in Empfang nehmen, ohne dazu animiert zu werden. Die Werbung dafür entspricht dem geistigen Niveau der Babys, die am Bildschirm vor Freude hüpfen. Die wissen noch nicht, dass sie dieses Geld später, wenn sie es viel dringender brauchen würden, in Form von Studiengebühren und sonstigen Abgaben zurückzahlen müssen. Man verlangt von uns Staatsbürgern Verständnis für die höchste Abgabenquote und für die Demontage des Sozialstaates und der Sozialminister und seine Kollegen vergeuden Millionen Euros für diesen Unsinn. Dipl.-Ing. Helmut Sames, Krumpendorf
Quelle:
Kleine Zeitung
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