Sozialstaat Österreich - Volksbegehren  

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VOLKSBEGEHREN / Forderung: "Sozialstaat Österreich" in der Verfassung verankern

Armensuppe: Mit Löffel Werbetrommel gerührt

VÖCKLABRUCK / Mit einer Armensuppe "für Bedürftige und solche, die es möglicherweise noch werden können" machten SPÖ und das "Armutsnetzwerk" am Vöcklabrucker Wochenmarkt Werbung für das Volksbegehren "Sozialstaat Österreich". Die Eintragungslisten liegen von 3. bis 10. April in den Gemeinde- bzw. Meldeämtern auf.

Ziel dieses Volksbegehrens ist es, das Bekenntnis zum Sozialstaat in der österreichischen Verfassung zu verankern. Auch wenn SPÖ und Grüne das Volksbegehren unterstützen, so gilt es dennoch als "überparteilich und überkonfessionell". Das unterstreichen auch prominente Unterstützer im Bezirk Vöcklabruck, wie Bezirkshauptmann Dr. Peter Salinger, die Generaloberin der Franziskanerinnen, Sr. Kunigunde Fürst und der Timelkamer Pfarrer Pater Franz Kniewasser.

"Unser Ziel sind 1500 Unterschriften in der Stadt Vöcklabruck und 15.000 im Bezirk", sagt Volkshilfe-Geschäftsführer Lois Sattleder. "Wenn wir das erreichen, dann ist österreichweit die angestrebte Million drinnen."



Quelle: O.Ö. Rundschau


31.03.02