Sozialstaat Österreich - Volksbegehren  

  Warum   Der Text   Wer wir sind   Unsere Argumente   Wie Unterstützen   Presse   Termine   Diskussion   Kontakt  

  Start > Presse > Pressespiegel

 


Bischof macht mit

INNSBRUCK (TT). Heute ist die letzte Gelegenheit zur Unterschrift für das Sozialstaatsvolksbegehren. Es hat zum Ziel, den Sozialstaat in der Verfassung zu verankern. Die Initiatoren hoffen auf eine Million Unterschriften.

Kirchliches Anliegen

Der Innsbrucker Bischof Alois Kothgasser hat das Volksbegehren am Dienstag unterschrieben. Die katholische Kirche sei dem "Anliegen der sozialen Gerechtigkeit" in ihrer Soziallehre verpflichtet, begründete er seine Unterstützung. Darüber hinaus wolle er, dass "Sozialverträglichkeit der Gesetze auch in Zukunft garantiert" werden könne.

Nach kurzem Zögern

Die Bischofskonferenz hatte keine explizite Empfehlung abgegeben. Auch Kothgasser hatte vor Ostern noch gezögert. Die Vereinnahmung des Volksbegehrens "durch bestimmte Parteien" störte ihn damals. Seite 4

-------------------------------------

Stimmen zum Finale des Sozialstaats-Volksbegehrens

INNSBRUCK (TT). Heute Abend endet das Sozialstaats-Volksbegehren. Bis zuletzt wurde über Für und Wider diskutiert. Für Jürgen Bodenseer (VP-Wirtschaftsbund), ist das Volksbegehren "der falsche Zugang". Sozialleistungen würden wirtschaftliche Leistungen voraussetzen. Österreich liege bei sozialer Sicherheit schon im Spitzenfeld. Gilg Seeber, Tiroler Mit- organisator des Volksbegehrens, unterstreicht dagegen dessen Wichtigkeit. Ein erster Erfolg sei, dass vermehrt über Sozialpolitik debattiert werde.

Quelle: Tiroler Tageszeitung


10.04.02