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Prinzhorn: Rückzug 2003

WIEN. Der Zweite Nationalratspräsident und Wirtschaftssprecher der FP, Thomas Prinzhorn, will 2003 der Politik den Rücken kehren.

Bei den nächsten Nationalratswahlen will Prinzhorn, wie "profil" berichtet, nicht mehr kandidieren. Zuvor verlangt der ehemalige Spitzenkandidat der FP aber noch tief greifende Reformen. Prinzhorn kritisiert dabei die Bundesländer, vor allem Wien und Niederösterreich. Prinzhorn: "Da wird eine Politik der Ewiggestrigen gepflegt, wo nach Belieben Gebühren erhöht werden. Das ist unmöglich, die Länder sollen endlich zu echten Reformen kommen und sich ein Beispiel am Bund nehmen." Auch eine Reform des Sozialstaats sei nötig. "Wir müssen die soziale Treffsicherheit erhöhen. Es gibt ja auch genügend Leute, die dem System nur auf der Tasche liegen, ohne es für sie rechtfertigen zu können."

Prinzhorn war als Finanzminister nominiert, aber vom Bundespräsidenten wegen ausländerdiskriminierender Aussagen abgelehnt worden.

Quelle: Oberösterreichische Nachrichten


15.04.02