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Konfliktträchtiges Klima
SPÖ schlägt sich auf Seite von Bürgerinitiativen, ÖVP schießt sich auf FPÖ-Politiker ein.
Sozialoffensive. Konfrontationskurs ist in der Landespolitik angesagt. Die Parteien scheinen ihre Positionen für mögliche vorverlegte Landtagswahlen abzustecken. Die SPÖ will den Ball des Sozialstaat-Volksbegehrens weiterspielen und dessen Forderungen im Land offensiv vertreten. "Wir werden allen Demontagebestrebungen entgegenwirken", sagte SPÖ-Chef Peter Ambrozy nach einer Landesparteivorstandssitzung am Montag. Zudem schlägt sich die SPÖ in der Frage der Planung der neuen Bahn "in vollem Umfang" auf die Seite der Bürgerinitiativen. Vorerst soll den protestierenden Bürgern am Klopeiner See der Rücken gestärkt werden. In Hinblick auf die Planung für die Hochleistungsstrecke zwischen Klagenfurt und der Staatsgrenze deponiert Ambrozy bereits jetzt den Standpunkt der SPÖ, für den alle parlamentarischen Mittel ausgeschöpft werden sollen: "Die Bestandsstrecke muss außer Acht gelassen werden. Es darf keinen kleinmütigen Weg geben." Schlagabtausch. Die ÖVP will sich mit arbeitsmarkt- und wirtschaftsbelebenden Vorschlägen profilieren. ÖVP-Klubobmann Klaus Wutte garnierte die diesbezüglichen Forderungen seiner Partei mit heftiger Kritik an den zuständigen freiheitlichen Politikern. Er warf Finanzreferent Karl Pfeifenberger und Landesrat Gerhard Dörfler "schwere Säumigkeit" vor. Mit ihrer Untätigkeit in den Bereichen Althaussanierung, sozialer Wohnbau, Straßenbau und Standortentwicklung hätten sie die negative Entwicklung am Arbeitsmarkt und auf dem Bausektor zu verantworten. Konter von FP-Wirtschaftssprecher Peter Mitterer : "Unser Bundesland ist um einiges besser dran als andere Länder." Tauschobjekte. Pfeifenberger ist einmal mehr Buhmann von SPÖ und ÖVP. Weil er den rot-blauen Konsens über den Neubau des LKH Klagenfurt in Frage gestellt hat, erklärte Ambrozy, er nehme Pfeifenberger "nicht mehr ernst". Wutte ernannte den Finanzreferenten dafür zum "permanenten Purzelbaumschlager". Eine mögliche blau-schwarze Wiederannäherung in der LKH- Frage im Abtausch gegen die ÖVP-Schärfe im Untersuchungsausschuss gegen Landeshauptmann Haider wie s Wutte zurück: "Der Untersuchungsausschuss ist kein Tauschobjekt, sondern eine Prinzipienfrage." Marathonmänner. Jörg Haider absolvierte übrigens den London- Marathon am Sonntag in 3:50 Stunden, FPÖ-Obmann Martin Strutz in 4:01. Antonia Gössinger
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Hochmut vor dem Fall ...
Hochmut vor dem Fall (Zum Sozialstaat-Volksbegehren) Den Politikern (Schwarz/Blau), welche das Ergebnis des Sozialstaat-Volksbegehrens herunterspielen und verhöhnen, sei ins Stammbuch geschrieben: "Hochmut kommt vor dem Fall!" Rupert Kratzer, Graz Eine Art Majestätsbeleidigung (Zum Buch "Unsere Klestils") Das neueste Buch von Dr. Ernst Hofbauer über die Klestils beschäftigt die Öffentlichkeit. Von "Schmuddeljournalismus" und "Verrat an einem CV-Bundesbruder" ist da die Rede, von einer Lügenpropaganda, um dem Staatsoberhaupt und seiner Gattin etwas am Zeug zu flicken. Dieses Buch wird wohl Gegenstand eines Gerichtsverfahrens sein. Was hat Dr. Hofbauer verbrochen, außer, dass er eine Art Majestätsbeleidigung begangen hat? Als freier und nicht manipulierter Journalist hat er über "Die Klestils" Informationen gesammelt und gibt sie in seinem bereits vergriffenen Buch wieder. Es hat nicht des Buches bedurft, um uns die Augen über das "Amtsverständnis von Dr. Klestil zu öffnen. Artur Schranzer, überparteiliche Plattform "Stimme für Österreich", Villach * Unser Herr Bundespräsident ist auf Arbeitsbesuch in Mazedonien. Wieder dabei ist seine Frau. Ich frage mich nur, wie viel Urlaub hat Frau Klestil, dass sie immer in der Weltgeschichte herumfährt? Wer bezahlt ihre Reisen? Helmut Kafka, St. Pölten Der Schmarrn liegt im Magen (Inserat "Lieblingsrezepte") Am Weltgesundheitstag gab es viele Aufrufe zu vernünftiger Ernährung, Sport und Bewegung. Tags zuvor wurde in der Kleinen Zeitung ein Kochrezept veröffentlicht, das absolut nicht einer zeitgemäßen Ernährung entspricht. Bei genauer Berechnung kam ich zum Ergebnis, dass "Tonis Schmarrn" einem ganz schön im Magen liegen muss. Vielleicht sollte man bei solchen Rezepten hinzufügen, dass man nach Genuss dieser Speise für die nächsten zwei Tage auf Fett und Cholesterin verzichten soll. Dagmar Engel, Kammern
Quelle:
Kleine Zeitung
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